Baumdenkmäler retten!

Bäume haben es in Städten und Parks zunehmend schwer. Wetterextreme nehmen zu, versiegelte Flächen speichern Hitze und verhindern gleichzeitig, dass Regenwasser im Boden versickert. Frisch gepflanzte Jungbäume werden deshalb in den ersten Jahren häufig mit Bewässerungssystemen wie GROWtect-Wassersäcken unterstützt. Das reduziert das Ausfallrisiko deutlich.

Doch nicht nur junge Bäume leiden unter Hitze und Trockenheit. Auch alte Baumveteranen geraten zunehmend unter Stress – nur zeigen sich die Schäden oft erst Jahre später. Dabei ist der Lebensraum „Altbaum“ durch Neupflanzungen nicht annähernd zu ersetzen. Große, alte Bäume prägen das Stadtbild, bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten und erfüllen wichtige klimatische Funktionen. Werden unsere Enkel noch erleben, wie majestätisch ein großer Stadtbaum wirken kann? Gerade an heißen Sommertagen wird deutlich, wie wertvoll alte Bäume sind. Sie spenden Schatten und kühlen ihre Umgebung durch Verdunstung spürbar ab. Ohne große Bäume wären viele Plätze in unseren Städten kaum noch nutzbar. Man stelle sich nur einen Biergarten unter frisch gepflanzten Jungbäumen vor – Schatten wäre dort auf Jahrzehnte hinaus Mangelware.

Hinzu kommt: Neu gepflanzte Stadtbäume erreichen heute oft nur noch eine Lebenserwartung von 40 bis 50 Jahren. Trockenstress schwächt die Pflanzen zusätzlich und macht sie anfällig für Schädlinge. Besonders problematisch wird es, wenn der Safttransport im Baum beeinträchtigt ist. Geschwächte Bäume bieten Schadinsekten ideale Bedingungen.

Wie wässert man einen Baumveteranen in der Stadt?
Sicherlich nicht, indem man einen Schlauch direkt an den Stamm hält. Die meisten Feinwurzeln befinden sich im Traufbereich der Krone – also dort, wo Regenwasser natürlicherweise vom Blätterdach abtropft. Genau hier muss die Bewässerung ansetzen. Herkömmliche Bewässerungssäcke finden in diesem Bereich jedoch oft keinen Halt. Die Lösung dafür ist der TREEIB-Bewässerungssack für Altbäume. Er wurde speziell für die Versorgung großer Stadt- und Parkbäume entwickelt und ist in zwei Varianten erhältlich.

Für Parkanlagen eignet sich der TREEIB 1500 als Standardversion. Der 5,60 Meter lange Sack bewässert über 27 Austrittsöffnungen einen Viertelkreis entlang der Traufkante. Mit vier Positionierungen lässt sich der gesamte Wurzelbereich eines großen Baumes gezielt versorgen. Das Wasser sickert dabei innerhalb von sechs bis acht Stunden langsam aus und erreicht die Feinwurzelzone nachhaltig. An abschüssigen Standorten wird der Sack mit Gurten und optionalen Schnureisen sicher fixiert.

Auf gepflasterten Flächen, etwa Parkplätzen oder innerstädtischen Standorten, kommt der TREEIB 430 zum Einsatz. Hier versickert das Wasser langsam über Pflasterfugen in den Boden. Beide Varianten bestehen aus robustem Material eines deutschen Herstellers, entsprechen der Norm EN71-3 für Spielsicherheit und geben keine schädlichen Stoffe an Boden oder Grundwasser ab.

Wenige Einsätze helfen
Zusätzlich kann über den TREEIB auch Flüssigdünger ausgebracht werden, etwa Baumkraft® fluid, Vitanica® RZ oder der GROWtect PROFI BaumDünger Liquid + Algin. Besonders an stark belasteten Standorten hilft die Bewässerung im Frühjahr außerdem dabei, Streusalze aus der Feinwurzelzone auszuwaschen. Bereits wenige Einsätze pro Jahr reichen aus, um Trockenstress deutlich zu reduzieren und die Vitalität alter Stadtbäume langfristig zu erhalten.

Eine Frage:
Und was passiert eigentlich, wenn jemand den gefüllten TREEIB kurzerhand als Sitzsack benutzt? Die Antwort ist einfach: nichts. Das robuste Material hält auch dieser Belastung stand. Sollte doch einmal ein Schaden entstehen, lässt sich der Sack unkompliziert wie ein Fahrradschlauch reparieren.

Bildquelle: Hermann Meyer